Die Pfalz

Kurzurlaub im Burgenland im Oktober 2025

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18-23.10.25

133 Bilder

Der Text wurde teilweise mit Hilfe von KI-erstellt.

1. Tag - 18. Oktober 2025

Die Pfalz im Herbst – eine Zeit, in der die Landschaft in den warmen Farben der Jahreszeit erstrahlt. Wir verbrachten sieben unvergessliche Tage im beschaulichen Lemberg, eingebettet in die sanften Hügel des Pfälzerwaldes. Bei wunderbar herbstlichem Wetter tauchte die Sonne die Wälder in ein goldenes Licht und ließ die bunten Blätter an den Bäumen leuchten. Diese Reise war eine perfekte Mischung aus Wanderungen durch die faszinierende FelsenweltPilzesammeln, die wir dann in der Ferienwohnung zubereiteten und ein wenig Shoppen in den Schuhoutlets von Hauenstein.

Vielleicht ist ein wenig Übertreibung, wenn ich sage, dass man nicht in den Westen Amerikas reisen muss, um fantastische Natur zu sehen, auch der Westen Deutschland, in der Pfalz, hat beeindruckende Landschaften und Natur. Wir waren völlig überrascht, wie vielfältig die Wanderwege hier sind und die unzähligen Burgen (oder Burgruinen) die auf den Bergen thrhnen. Wir werden unbedingt wiederkommen.

Rohtenbergweg in Lemberg

Die Tour im Überblick:

Schwierigkeit: T1 leicht
Strecke: 11,4 km
Dauer: ca. 3:55 Stunden
Auf-/Abstieg: je ca. 210 Höhenmeter
Unsere Höhepunkte:
Vom Parkplatz am Sportgelände steigt der Weg sofort in die faszinierende Felsenwelt des Rothenbergs auf. Vorbei an gewaltigen Sandsteinformationen führt der Pfad durch einen herrlichen Mischwald, dessen Laub in allen Herbsttönen leuchtete.

Besondere Wegpunkte blieben uns in Erinnerung:

Das historische Keimskreuz, ein stiller Zeitzeuge
Die Einkehrmöglichkeit am Waldhaus "Drei Buchen" für eine zünftige Rast
Der Felsenpfad "Langkaut" mit seinen bizarren Felsgebilden
Das idyllische Rodalbtal mit seinem Quellbrunnen
Die Belohnung für alle Anstiege: der weite Blick vom Gipfelplateau bis zum Trifels

Rothenbergweg

18-19.10.25

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Es gab unglaublich viele Pilze und darunter eine Menge fotogene. Wir aßen jeden Abend eine Pilzmahlzeit und haben die übrigen getrocknet und einmariniert.
Unser Abendbrot

Unser Abendbrot

Mein Lieblingspilz zum Fotografieren
Buchenschleimrübling

Pilze

18-22.10.25

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2. Tag - 19. Oktober 2025

Dahner Felsenweg

Überblick
Länge: Etwa 12 Kilometer
Gehzeit: Rund 4 Stunden (reine Gehzeit, ohne Pausen)
Höhenmeter: Ca. 400 Meter
Schwierigkeitsgrad: Mittel (aufgrund einiger Auf- und Abstiege und der Passage über die Felsen)
Auszeichnung: Prädikatswanderweg "Premiumweg"

Start-/Zielpunkt: Wanderparkplatz "Auf der Erlen" bei Dahn (gut ausgeschildert)
Markierung: Durchgehend mit einer weißen Fels-Silhouette auf blauem Grund.

Charakter und Besonderheiten
Der Dahner Felsenweg ist weniger ein Weg durch die Natur, sondern eher ein Weg auf und über die Natur. Sein absolutes Highlight sind die gewaltigen Buntsandsteinfelsen des Wasgaus, die du nicht nur aus der Ferne bewunderst, sondern direkt begehst und erlebst. Der Weg führt dich über schmale Pfade, steile Treppen, durch enge Schluchten und auf die Gipfel der Felsen mit atemberaubenden Aussichten.

Streckenbeschreibung (etappiert)
Die Beschreibung folgt dem klassischen Rundweg, der meist im Uhrzeigersinn begangen wird.

1. Start am Wanderparkplatz und Aufstieg zum Jungfernsprung
Du startest am Parkplatz "Auf der Erlen" und wanderst zunächst gemütlich in Richtung der gewaltigen Felsformation des Jungfernsprungs. Dieser markante, über 70 Meter hohe Felsen ist Namensgeber einer bekannten Sage und bietet schon zu Beginn einen spektakulären Anblick. Über einen ersten, mit Treppen gesicherten Aufstieg gelangst du auf das Plateau des Jungfernsprungs und wirst mit einer fantastischen Aussicht über Dahn und die umliegenden Wälder belohnt.

2. Durch die Felsenlandschaft zur Buchenkammer
Nach dem Jungfernsprung führt der Weg weiter durch das labyrinthische Felsenmeer. Du läufst durch enge, moosbewachsene Schluchten, vorbei an bizarren Felsformationen mit klangvollen Namen. Ein weiteres Highlight ist die Buchenkammer, eine große, überdachungsartige Felsformation, die fast wie eine natürliche Kathedrale wirkt.

3. Aufstieg zum Bischofsstuhl und der "Himmelsleiter"
Der Weg steigt nun weiter an und führt dich zum Bischofsstuhl, einem mächtigen Doppelfelsen. Hier eröffnet sich erneut eine großartige Panoramasicht. Kurz darauf erwartet dich eines der aufregendsten Teilstücke: die "Himmelsleiter". Eine in den Fels geschlagene, steile Metalltreppe, die dich hinauf auf den nächsten Felsgipfel bringt – ein echtes Abenteuer!

4. Gemütlicher Abschnitt und Einkehr
Nach den spektakulären Felsenpassagen wird der Weg für eine Weile etwas ruhiger und angenehmer zu gehen. Du wanderst durch schöne Mischwälder. Auf diesem Abschnitt kommt man am Berghotel Felsland vorbei, das sich ideal für eine Rast mit Einkehr anbietet.

5. Abstieg und Rückkehr zum Ausgangspunkt
Nach der Einkehrmöglichkeit beginnt der Abstieg zurück ins Tal. Der Weg schlängelt sich hinab und führt dich, oft entlang eines kleinen Bächleins, wieder in Richtung des Ausgangspunktes. Bevor du den Parkplatz erreichst, kommst du noch an den Spiel- und Grillhütten "Auf der Erlen" vorbei, die zu einer letzten Pause einladen.

Fazit
Der Dahner Felsenweg ist ein absolutes Highlight für alle, die actionreiche Wanderungen lieben. Die einzigartige Kombination aus urwüchsiger Natur, der sportlichen Herausforderung des Kletterns und den atemberaubenden Aussichten macht ihn zu einem unvergesslichen Erlebnis. Es ist eine Wanderung, die nicht nur die Landschaft, sondern auch den Wanderer selbst in ihren Bann zieht.

Felsenweg-Dahn

19-20.10.25

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3. Tag - 20. Oktober 2025

Burg Berwartstein: Die legendäre Raubritterfestung

Die Burg Berwartstein ist eine der beeindruckendsten und bekanntesten Burgen in der Pfalz und war ein absolutes Highlight unserer Herbstwanderungen.
Das Wichtigste im Überblick:
Einzigartige Bauweise: Der Berwartstein ist eine Felsenburg – sie wurde nicht auf den Felsen gebaut, sondern direkt in den Sandsteinfelsen hineingehauen. Dies macht sie absolut einzigartig.
Berühmter Burgherr: Die Burg ist untrennbar mit dem Ritter Hans von Trotha, genannt "Hans Trapp", verbunden. Er war im 15. Jahrhundert der legendäre Burgherr, der als Raubritter in die Geschichte einging und zur Sagengestalt wurde.
Unterirdisches Labyrinth: Das absolute Highlight sind die tief in den Felsen getriebenen Geheimgänge und Kasematten. Man kann heute noch die unterirdischen Gänge, die Felsenküche und den tiefen Brunnen (144 Meter!) besichtigen.
Aussicht: Von der Burg hat man einen fantasischen Panoramablick über die dichten Wälder des Wasgaus – besonders im Herbst ein atemberaubendes Farbenspiel.
Praktische Informationen für Ihren Besuch:
Zustand: Sehr gut erhalten und bewohnt! Die Burg ist in Privatbesitz und wird von der Eigentümerfamilie bewohnt und erhalten.
Besichtigung: Die Innenräume und die unterirdischen Gänge können nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Diese sind absolut lohnenswert!
Einkehr: Direkt auf der Burg befindet sich eine Burgschänke mit einem malerischen Burghof – perfekt für eine Rast nach der Besichtigung.
Für Ihre Webseite:
"Die Burg Berwartstein war eines der unvergesslichsten Ausflugsziele unserer Herbstwoche. Die Führung durch die geheimnisvollen unterirdischen Gänge und die Geschichte des Raubritters Hans Trapp ließen das Mittelwart für uns lebendig werden. Der Ausblick von der Burg über die herbstlich gefärbten Wälder des Wasgaus war einfach monumental!"

Burg-Berwartstein

20-21.10.25

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Burg Drachenfels: Die legendäre Ruine im Wasgau

Die Burg Drachenfels ist eine der markantesten und geschichtsträchtigsten Ruinen in der Südpfalz und ein lohnendes Wanderziel.
Das Wichtigste im Überblick:
🏰 Einzigartige Lage: Die Burg thront auf einem 60 Meter hohen Felskegel bei Busenberg und bietet einen atemberaubenden Blick über die Wälder des Wasgaus.
🐉 Die Drachenfels-Sage: Der Name geht auf eine alte Sage zurück, in der ein Drache in einer Höhle des Burgfelsens gehaust haben soll - eine der bekanntesten Sagen der Pfalz.
⚔️ Bewegte Geschichte: Die Burg wurde im 12. Jahrhundert erbaut und war im Mittelalter umkämpft zwischen verschiedenen Adelsgeschlechtern. 1538 wurde sie gesprengt - eine der ersten erfolgreichen Burgsprengungen mit Schießpulver in Deutschland.
🧱 Busenberger Holzschützentruhe: Einzigartig ist die historische Holzschützentruhe von 1590 in der Burgkapelle, ein Meisterwerk der Holzschnitzkunst.
Praktische Informationen für Ihren Besuch:
Zustand: Als ausgeprägte Ruine erhalten, die dennoch viele interessante Details erkennen lässt.
Besichtigung: Die Ruine ist jederzeit frei zugänglich und kann ohne Führung besichtigt werden.
Wanderung: Der Aufstieg zur Burg ist eine moderate Wanderung (ca. 20-30 Minuten) vom Parkplatz in Busenberg aus.
Besonderheit: Die Ruine liegt im Naturpark Pfälzerwald und ist Teil des Felsenland Pfalz.
"Die Burg Drachenfels beeindruckte uns nicht nur durch ihre dramatische Lage auf dem Felskegel, sondern auch durch ihre bewegte Geschichte. Der Aufstieg durch den herbstlichen Wald wurde mit einem fantastischen Rundumblick belohnt. Besonders faszinierend war die Geschichte der Burgsprengung im 16. Jahrhundert - ein echtes Stück lebendiger Geschichte hoch über den bunten Wäldern des Wasgaus."

Burg-Drachenfels

21.10.25

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Burgruine Neudahn: Die malerische Doppelfelsenburg

Die Burgruine Neudahn bei Dahn ist eine der fotogensten Burgen im Wasgau und ein perfektes Ausflugsziel für einen Herbsttag.
Das Wichtigste im Überblick:
🏰 Einzigartige Bauweise: Neudahn ist eine typische Felsenburg auf zwei langgestreckten Sandsteinfelsen erbaut. Die Trennung durch den Felsspalt verleiht der Ruine ihr charakteristisches Aussehen.
💥 Militärgeschichte: Eine Besonderheit sind die seltenen frühneuzeitlichen Kanonenkugelöfen - Backöfen zur Herstellung von Kanonenkugeln, die bis ins 19. Jahrhundert genutzt wurden.
🔥 Gut erhalten: Trotz ihrer Lage im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg nie zerstört, sondern verfiel allmählich. Daher sind die Mauern erstaunlich gut erhalten.
🌄 Aussicht: Vom höchsten Turm hat man einen wunderbaren Panoramablick über das Dahner Felsenland und die herbstlichen Wälder.

Praktische Informationen für Ihren Besuch:
Zustand: Gut erhaltene Wohn- und Wehrtürme auf zwei Felsen, die durch Stege verbunden sind
Besichtigung: Die Ruine ist jederzeit frei zugänglich und kann ohne Eintritt besichtigt werden
Aufstieg: Ein leichter, kurzer Aufstieg (ca. 10-15 Minuten) vom Parkplatz aus

Lage: Ideal für eine Kombination mit anderen Burgen - liegt nahe den Burgen Altdahn und Grafendahn im "Dahner Burgendreieck"

Burgruine-Neudahn

21.10.25

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Burgruine Lemberg: Der vergessene Wächter über dem Ort

Die Burgruine Lemberg thront direkt über dem gleichnamigen Ort und ich besuchte sie mit meiner Drohne am zweiten Abend.

Das Wichtigste im Überblick:
🏰 Höhenburg mit Bedeutung: Die Burg wurde um 1200 erbaut und war eine der wichtigsten Stauferburgen in der Region. Sie diente zur Sicherung der Grenze zwischen dem Bistum Metz und dem Herzogtum Lothringen.
🕳️ Unterirdisches Highlight: Das absolute Alleinstellungsmerkmal der Burg ist der tiefe Burgbrunnen. Mit 172 Metern Tiefe gehört er zu den tiefsten Burgbrunnen Deutschlands und kann im Rahmen von Führungen besichtigt werden (mit Beleuchtung und Kamera).
🧱 Bergfried mit Aussicht: Der wiederhergestellte Bergfried ist begehbar und bietet einen hervorragenden Rundumblick über Lemberg, die umliegenden Hügel und die herbstlich gefärbten Wälder des Pfälzerwaldes.
⚔️ Wechselvolle Geschichte: Die Burg wurde im 17. Jahrhundert im Pfälzischen Erbfolgekrieg gesprengt und verfiel zur Ruine. Die heute sichtbaren Mauerreste vermitteln dennoch einen guten Eindruck von ihrer einstigen Größe.
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Praktische Informationen für Ihren Besuch:
Zustand: Als ausgedehnte Ruine erhalten mit konservierten Mauerresten und einem wiederaufgebauten Bergfried.
Besichtigung: Das Gelände ist frei zugänglich. Der Bergfried ist gegen einen kleinen Eintritt (über eine Drehscheibe) besteigbar.
Brunnenführungen: Die spektakulären Brunnenführungen finden an bestimmten Terminen statt (Informationen vor Ort prüfen).
Aufstieg: Der Fußweg vom Ort zur Burg dauert nur ca. 10-15 Minuten und ist auch für Familien gut zu bewältigen.

Burg-Lemberg

20-22.10.25

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4. Tag - 21. Oktober 2025

Altschlossweg in Eppenbrunn - Die mystische Felsenmeer-Tour

Der Altschlossweg führt durch eines der größten und beeindruckendsten Felsgebiete im gesamten Pfälzerwald. Die Tour ist weniger eine klassische Burgwanderung, sondern vielmehr eine Reise durch eine bizarre Felsenlandschaft.

🗺️ Die wichtigsten Fakten im Überblick:
📍 Startpunkt: Parkplatz an der L478 zwischen Eppenbrunn und Stürzelbronn
🗺️ Wegelänge: ca. 8-9 km (Rundwanderweg)
⏱️ Gehzeit: ca. 2,5 - 3 Stunden
📈 Schwierigkeit: Leicht bis mittel (teils unwegsam, erfordert Trittsicherheit)
🎯 Markierung: Gelbes Schrägkreuz auf weißem Grund
🌄 Highlights entlang des Weges:
Bizarre Felsformationen: Der Weg führt durch ein ausgedehntes Felsenlabyrinth aus Buntsandstein mit teils riesigen Felsblöcken, Höhlen und engen Schluchten
Keltische Geschichte: Der Name "Altschloss" deutet auf eine vorgeschichtliche Fliehburg oder keltische Kultstätte hin
Felsentor & Riesenmeer: Besonders markant sind das Felsentor und die Passage durch das sogenannte "Riesenmeer"
Grenzsteinweg: Der Weg verläuft teils direkt entlang der deutsch-französischen Grenze mit historischen Grenzsteinen
🌿 Warum dieser Weg besonders ist:
"Der Altschlossweg hat uns mit seiner urwüchsigen, fast mystischen Stimmung begeistert. Anders als bei Burgen wandert man hier nicht zu einer Ruine, sondern durch ein ganzes 'Felsenschloss' hindurch. Die gewaltigen Sandsteinblöcke, versteckten Nischen und moosbewachsenen Formationen wirken wie eine natürliche Kathedrale – besonders im herbstlichen Licht ein unvergessliches Erlebnis!"

Eppenbrunn-Altschlossweg

21-22.10.25

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5. Tag - 22. Oktober 2025

Wengelsburg: Die vergessene Doppelburg auf dem Berg


Die Wengelsburg ist eine weniger bekannte, aber historisch interessante Burganlage bei Eppenbrunn im Wasgau, die sich durch ihre besondere Lage und Geschichte auszeichnet.

🏰 Das Wichtigste im Überblick:
Lage: Auf einem langgestreckten Felsriff bei Eppenbrunn, nahe der deutsch-französischen Grenze
Besonderheit: Es handelte sich um eine Doppelburg - zwei eigenständige Burgen auf einem Bergrücken
Geschichte: Vermutlich im 12./13. Jahrhundert erbaut, wurde die Burg bereits vor 1400 zerstört und nicht wieder aufgebaut
🌄 Was Sie heute erwartet:
Ausgedehnte Ruine: Die Burgstelle erstreckt sich über 200 Meter Länge auf dem Felsriff
Wenige Mauerreste: Es sind nur noch wenige Grundmauern und Felsbearbeitungen erhalten
Besondere Atmosphäre: Die abgelegene Lage und das wenige Besucheraufkommen verleihen der Ruine eine einsame, geheimnisvolle Stimmung
Aussicht: Schöne Blicke über die Wälder des Wasgaus
Zugang von Schönau (Pfalz) aus:
Ausgangspunkt: Parkmöglichkeiten gibt es in Schönau selbst (z.B. am Ortseingang oder beim Friedhof).
Wegbeschreibung: Von Schönau aus führt ein gut markierter Wanderweg (u.a. mit dem grünen Punkt und als Teil des "Pirmasens Rundwanderweg"-Systems) hinauf zur Burg.
Gehzeit: Der Aufstieg von Schönau aus dauert ebenfalls etwa 30-40 Minuten und ist eine angenehme, moderate Wanderung durch den Wald.
Vorteil dieses Weges: Der Weg von Schönau aus ist oft etwas besser zu gehen und kann in eine schöne Rundwanderung eingebunden werden, die auch an anderen Felsformationen vorbeiführt.
Die Burg liegt genau zwischen Eppenbrunn und Schönau auf dem langgezogenen Bergrücken, sodass beide Orte sich ideal als Startpunkt eignen.

Wegelnburg

22.10.25

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Hohenburg (Wegelnburg): Der höchste Burgfelsen der Pfalz
Die Hohenburg, besser bekannt als Wegelnburg, ist eine der beeindruckendsten Burgen im Wasgau und hält einen besonderen Rekord.

🏰 Das Wichtigste im Überblick:
Lage: Auf dem Wegelnberg (571 m) bei Nothweiler - sie ist die höchstgelegene Burgruine der Pfalz!
Besonderheit: Die Burg liegt direkt an der deutsch-französischen Grenze und bietet einen atemberaubenden Panoramablick ins Elsass und über den Pfälzerwald
Geschichte: Staufische Burg aus dem 12. Jahrhundert, 1680 von den Franzosen gesprengt
🌄 Highlights & Besonderheiten:
Aussichtsturm: Der bergfriedartige Turm ist begehbar und bietet eines der spektakulärsten 360-Grad-Panoramen Südwestdeutschlands
Gut erhaltene Ruine: Deutlich erkennbare Burgstruktur mit Bergfried, Palas, Zisterne und Ringmauern
Grenzlage: Direkt neben der Burg verläuft die Grenze zu Frankreich - auf der anderen Seite liegt die Burg Fleckenstein

Hohenburg

Wegelnburg & Hohenburg: Das nahezu einzigartige Burgenduo
Auf dem 571 Meter hohen Bergrücken bei Nothweiler stehen tatsächlich zwei eigenständige Burgen in unmittelbarer Nachbarschaft – ein in Deutschland seltener Fall.

🏰 Die beiden Burgen im direkten Vergleich:
1. Wegelnburg (auch "Wegelnburg" oder "Hohenburg")
Lage: Auf dem höchsten Punkt (571 m) – höchstgelegene Burgruine der Pfalz
Zustand: Gut erhaltene Stauferburg mit begehbarem Bergfried
Besonderheit: Bietet das spektakuläre 360-Grad-Panorama
2. Hohenburg (auch "Hohenburg bei Nothweiler")
Lage: Etwa 500 Meter südöstlich der Wegelnburg auf einem etwas niedrigeren Felsen
Zustand: Deutlich weniger erhalten, meist nur Grundmauern und Felsbearbeitungen
Besonderheit: Ältere Anlage, war vermutlich der Vorgängerbau der Wegelnburg

🗺️ Praktische Informationen für den Besuch:
Wanderung: Beide Burgen sind miteinander auf einer Rundwanderung zu verbinden (vom Parkplatz Nothweiler aus)
Gehzeit: Die Verbindung beider Burgen erfordert insgesamt ca. 1,5-2 Stunden
Markierung: Beide Burgen sind in die Premium-Wanderwege des Wasgau integriert

Hohenburg

22.10.25

6 Bilder

Burg Löwenstein: Der vergessene Nachbar der Hohenburg

Die Burg Löwenstein (frz.: Château du Löwenstein) bei Wingen (Frankreich) ist die kleinere Schwester der Hohenburg und bildet mit ihr eines der engsten Burgenduos Deutschlands.
🏰 Das Wichtigste im Überblick:
Lage: Direkt neben der Hohenburg auf demselben Bergrücken, nur durch einen schmalen Sattel getrennt
Besonderheit: Bildet mit der Hohenburg ein einzigartiges Burgenduo - zwei eigenständige Burgen in unmittelbarer Nachbarschaft
Geschichte: Vermutlich im 13. Jahrhundert als Talburg der Hohenburg erbaut
🌄 Highlights & Besonderheiten:
Ungewöhnliche Nähe: Die beiden Burgen liegen nur etwa 200 Meter voneinander entfernt
Gut erhaltene Ruine: Deutlich erkennbare Wohnbau-Reste und Felskammer
Aussicht: Schöner Blick zur Hohenburg und ins elsässische Tiefland
Grenzlage: Liegt genau auf der deutsch-französischen Grenze

🗺️ Praktische Informationen:
Zugang: Über dieselbe Wanderroute wie zur Hohenburg (von Nothweiler aus)
Gehzeit: Von der Hohenburg nur ca. 10 Minuten entfernt
Eintritt: Kostenfrei zugänglich
Markierung: Teil des "P"-Wanderwegs (Pfälzerwald-Verein)

Burg-Schloss-Loewenstein

22-23.10.25

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Burg Fleckenstein: Die monumentale Felsenburg im Elsass

Die Burg Fleckenstein (frz.: Château du Fleckenstein) bei Lembach im Elsass ist eine der bekanntesten und am besten erhaltenen Felsenburgen und liegt direkt an der deutsch-französischen Grenze.

🏰 Das Wichtigste im Überblick:
Lage: Auf einem langgestreckten Sandsteinfelsen bei Lembach im Elsass, nur wenige Kilometer von der deutschen Grenze entfernt
Besonderheit: Die Burg wurde direkt in den Felsen gemeißelt - eine typische Felsenburg des Wasgaus
Geschichte: Erstmals 1174 erwähnt, wurde sie im 17. Jahrhundert im Pfälzischen Erbfolgekrieg zerstört
🌄 Highlights & Besonderheiten:
Felsentreppen & -räume: Spektakuläre in den Fels gehauene Treppen, Gemächer und Gänge
Wiederaufgebaute Elemente: Teile der Burg wurden konserviert und teilweise rekonstruiert
Aussicht: Herrlicher Blick über den nördlichen Elsass und den Pfälzerwald
Moderne Inszenierung: "P'tit Fleck" - ein interaktiver Erlebnispfad für Familien

🗺️ Praktische Informationen:
Öffnungszeiten: Täglich geöffnet (Eintritt erforderlich)
Eintritt: Ca. 8 € für Erwachsene (Stand 2024)
Anfahrt: Parkplätze am Fuß der Burg vorhanden
Aufstieg: Vom Parkplatz ca. 10-15 Minuten zur Burg
Besonderheit: Führungen werden regelmäßig angeboten

Burg-Fleckenstein

23.10.25

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Deutsch-Französischer Burgenweg: Eine grenzenlose Burgenreise

Das war heute ein Tag uf dem Deutsch-Französischer Burgenweg:

Der Deutsch-Französische Burgenweg (auch: "Sentier des Châteaux Forts") verbindet auf einzigartige Weise die Burgenwelten des Pfälzerwaldes und des Nordelsass.
🗺️ Die wichtigsten Fakten:
Gesamtlänge: Ca. 45 Kilometer (in 3-4 Tagen zu wandern)

Startpunkt: Schönau (Pfalz) auf deutscher Seite
Endpunkt: Falkenstein (Elsass) auf französischer Seite
Schwierigkeit: Mittel - mit einigen anspruchsvollen An- und Abstiegen
Markierung: Gelbe Burg auf weißem Grund

🏰 Die Höhepunkte entlang der Route:
Auf deutscher Seite:
Wegelnburg - Höchstgelegene Burgruine der Pfalz
Hohenburg - Burgenduo mit Wegelnburg
Fleckenstein - Monumentale Felsenburg
Löwenstein - Kleine Schwester der Hohenburg

Auf französischer Seite:
Château du Frönsbourg

Wanderweg

22-23.10.25

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6. Tag - 23. Oktober 2025

Burgruine Falkenstein

🏰 Das Wichtigste im Überblick:
Lage: Hoch oben auf einem freistehenden Felskegel bei Falkenstein (nahe Hauenstein) mit atemberaubendem 360-Grad-Panoramablick
Geschichte: Vermutlich im 12. Jahrhundert erbaut, wurde die Burg im 30-jährigen Krieg und im Pfälzischen Erbfolgekrieg beschädigt, aber nie vollständig zerstört
Erhaltungszustand: Erstaunlich gut erhaltene Ruine mit hohem Bergfried, Palas-Resten und Ringmauern
🌄 Highlights & Besonderheiten:
Aussicht: Der begehbare Bergfried bietet einen der schönsten Rundumblicke im gesamten Pfälzerwald – besonders im Herbst ein unvergessliches Farbenspiel
Romantische Atmosphäre: Die abgeschiedene Lage abseits größerer Ortschaften verleiht der Burg einen ganz besonderen, ursprünglichen Charakter
Architektur: Typische Felsenburg mit clever in den Fels integrierten Bauelementen
🗺️ Praktische Informationen:
Anfahrt: Parkmöglichkeiten in Falkenstein, von dort ca. 20-30 Minuten Aufstieg zur Burg
Eintritt: Kostenfrei und jederzeit zugänglich
Wanderung: Eingebunden in ein gut ausgeschildertes Wanderwegenetz – ideal für eine Kombination mit anderen Burgen der Region
Einkehr: Burgschänke am Fuß der Burg für eine gemütliche Rast

Burg-Falkenstein

23.10.25

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Zum Schluss noch einige private Fotos von unserem einwöchigen Herbsturlaub:

Privat

18-23.10.25

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